Lösungen für die Landwirtschaft

Die Speicherung von Abwässern aus Fahrsiloanlagen

›› Für optimalen Betonschutz mit hoher Be-lastbarkeit gegen alle Arten von aggessiven Medien verwenden wir einen ganz speziellen Schutzanstrich auf Epoxidharzbasis. Dieses Beschichtungssystem ist geprüft nach DIN 11622-2 und ist schwefelsäurebeständig gemäß DIN-EN 13529. Zudem hat dieser Schutzanstrich eine Zulassung für die Innenbeschichtung von Leichtflüssigkeits-abscheidern nach DIN EN 858-1.

 

›› Ein dauerhafter Rund-um-Schutz höchster Qualität.

Die fachgerechte Entwässerung von Fahrsilo-anlagen spielt eine immer größere Rolle. So-wohl der nur kurzzeitig entstehende, aggres-sive Gärsaft als auch die leicht verschmutzten Niederschlagsabwässer müssen sicher aufgefangen und zwischengespeichert werden. Für diesen Anwendungsfall kommen in der Regel beschichtete Betonbehälter zum Einsatz. Unbeschichtete Behälter sind nicht geeignet, da die Zusammensetzung der Abwässer mittelfristig zu starker Beton-korrosion führen kann.

 

Mit unterschiedlichen Beschichtungssystemen

 

konzipieren wir für jeden Anwendungsfall das richtige Produkt:

›› Für ausschließlich leicht verschmutztes Niederschlagswasser kann der kostengünstige Silolack zum Einsatz kommen. Durch eine Grundierung und zwei Schutzanstriche ist der Beton langfristig geschützt.

 

›› Zur Speicherung von Abwässern unter-schiedlicher Natur (Gärsaft, Jauche, Gülle, Flüssigmist usw.) verwenden wir eine kunst-stoffvergütete, füllstoffreie Bitumenemulsion auf Kautschuk-Bitumen-Basis. Dieses Beschich-tungssystem ist geprüft nach DIN 11622-2.

Die Vorteile im Überblick:

  • Bodenanker für ein sicheres Versetzen in die Baugrube
  • Anschlüsse in Art und Lage frei wählbar
  • Anschlussdichtungen, Schachtfutter und Dichtringe säurebeständig
  • Fugenabdichtung mit dauerelastischen, säurefesten Abdichtungsband auf Butyl-Kautschukbasis
  • Umfangreiche Dokumentationsunterlagen, wenn erforderlich auch als Projektmappe (z. B. bei Sonderanfertigungen)

Die enge Zusammenarbeit mit Herstellern verschiedener Stallsysteme für die Landwirtschaft zeigt sich in der Entwicklung unserer Güllevorgruben und Sickersaftspeicherbehälter. Hochwertige Betonfertigteile, die chemischen Angriffen trotzen, kommen hier zum Einsatz und stehen in unterschiedlichen Speichergrößen zur Verfügung. Um den erhöhten Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit gerecht zu werden, können die Behälter mit einer 3-fach Beschich-tung versehen werden, zum Beispiel für die Speicherung von Silagesickerwasser. Alle Bodenteile sind bei uns bereits werkseitig auf Dichtheit geprüft.

 

Zu- und Ablauföffnungen werden individuell nach Ihren Vorgaben hergestellt – ebenso die Abdeckplatten für diese Behälter, die in verschiedenen Befahrbarkeitsklassen lieferbar sind.

Trennschächte zur Siloplatten-Entwässerung

Für eine differenzierte Ableitung der auf einer Siloplatte anfallenden Abwässer haben sich Trennschächte sehr gut bewährt.

Nach kompletter Entleerung und Reinigung der Fahrsiloanlage kann der Ablauf zum Gärsaftspeicher manuell geschlossen werden. Hierzu empfehlen wir den Safety-Stopper.

Die Fahrsilo-Stellwand

In landwirtschaftlichen Betrieben wird zur dauerhaften Futterlagerung oftmals eine sogenannte „Miete“ angelegt. Diese Miete befindet sich als Anhäufung entweder auf den angrenzenden Feldern (Feldmiete) oder der eigentlichen Hofstelle und dient als Vorrats-kammer zur dauerhaften Futterlagerung. Für den Silier-Prozess wird der festgewalzte Futter-Rohstoff (geeignet sind bspw. Gras oder gehäckselter Mais) mit einer luftdichten Folie zur Haltbarmachung abgedeckt.

Somit entsteht durch Milchsäuregärung auf natürliche Weise unter Luftabschluss ein ausreichender Futtervorrat für die vegetations-arme Zeit. Die jeweils gewünschte Futter-menge wird dann von der täglich entnommen.

Beim beschriebenen Silier-Gärprozess entsteht in Verbindung mit dem Restfeuchtegehalt des Futter-Rohstoffes der sogenannte Silage-Sickersaft. Dabei handelt es sich weitest-gehend um organische Säuren, die beim Eindringen ins Erdreich zur Verunreinigung von Grundwasser und Oberflächenwasser führen. Umweltbelastungen sind die Folge. Diese gilt es zu vermeiden.

 

Daher werden die „Mieten“ immer häufiger auf dafür geeigneten Asphaltflächen angelegt. Nun kann der entstehende Silage-Sickersaft kontrolliert aufgefangen werden. Hier kommen unsere speziellen Silagesickersaft-Behälter und Gärsaft-Abscheider zum Einsatz.

Insbesondere bei größeren landwirtschaftl-ichen Betrieben entstehen somit Fahrsilo-Anlagen mit nennenswerter Lagerkapazität. Zur optimalen und effektiveren Nutzung der asphaltierten Lagerfläche bietet es sich an, den Futter-Rohstoff in der Fahrsilo-Anlage höher aufzuschichten als dies ohne Begrenzung möglich wäre. Dadurch gewinnt der Landwirt wertvolle Lagerkapazität hinzu. Die wirtschaftlichen Vorteile hierbei liegen klar auf der Hand: pro Fläche kann mehr Futter gelagert werde, die Fläche wird besser ausgenutzt.

 

Vor diesem Hintergrund haben wir die U-förmigen Fahrsilo-Stellwände entwickelt.

Schutzrecht beim Patent- und Markenamt eingetragen

 

Im April 2015 haben wir die Schutzrechte beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Erfindung unserer Fahrsilo-Stellwand für den DBGM Gebrauchsmusterschutz eingetragen.

Die ZINK Fahrsilo-Stellwand.

Die Innovation für die Landwirtschaft.

Beim Einsatz in Silagesilos kann es bei hohen Umgebungstemperaturen in Kombination mit dem Silierungsvorgang zu höheren als den erlaubten Temperaturen kommen, was zu einer Schädigung/Depolymerisierung des Kantenschutzes in der Gas-Wechsel-Zone führen kann. Das Produkt darf im unausgehärteten Zustand nicht mit isocyanatreaktiven Substanzen, insbesondere Alkoholen, die z. B. Bestandteil von Spiritus, vielen Verdünnungen, Reinigungsmitteln und Schalöl sind, gemischt oder in Kontakt gebracht werden, da ansonsten die Ausreaktion (Vernetzung) des Materials gestört oder verhindert wird.

 

Eigenschaften des Abdichtungsbandes:

– hohe Gasundurchlässigkeit

– hervorragende Wetter- und Ozonbeständigkeit

– exzellente Alterungsbeständigkeit

– gute Dämpfungseigenschaften

– gute Chemikalienbeständigkeit

– hohe Hitzebeständigkeit